Erster Spatenstich für zweiten Bauabschnitt

Bauverein Dülken errichtet weitere 18 Wohnungen

Mit einem symbolischen „Ersten Spatenstich“ hat der Gemeinnützige Bauverein Dülken sein Neubauprojekt auf dem Areal Ostgraben/Rennstraße in Dülken begonnen. Die Genossenschaft baut hier weitere 18 barrierefreie und öffentlich geförderte Wohnungen.

Mit einem symbolischen Ersten Spatenstich startete das neue Projekt des Bauvereins Dülken am Ostgraben.

Den offiziellen Startschuss gaben Vorstandsvorsitzender Hans-Willi Ivangs und seine Kollegen Michael Aach und Heinz Plöckes sowie Aufsichtsratsvorsitzender Ernst-Jochen Botschen. Der Neubau entsteht neben der vor zwei Jahren auf dem Gelände des früheren Aloysiushauses fertig gestellten Wohnanlage, die 26 Wohnungen umfasst. Bei dem aktuellen Projekt handelt es sich um den zweiten von insgesamt drei geplanten Bauabschnitten.

Alle Wohnungen sind barrierefrei

Die Wohnungen sind zwischen 48 und 102 Quadratmeter groß, jede verfügt über eine Terrasse oder einen Balkon. Sie werden barrierefrei gestaltet, das gesamte Gebäude mit drei Geschossen wird über einen Aufzug und Laubengänge erschlossen. Die monatliche Kaltmiete wird 5,25 Euro pro Quadratmeter betragen. Da das mit Baukosten von ca. 2,6 Millionen Euro veranschlagte Projekt öffentlich gefördert wird, benötigen die  künftigen Mieter einen Wohnberechtigungsschein. Geplant wurde der Bau von der Schmitz Ingenieurgesellschaft aus Dülken die bereits die Errichtung des bestehenden Gebäudes am Ostgraben begleitet hatte.

Fertigstellung im Herbst 2015

Im Herbst 2015 sollen die ersten Bewohner einziehen können. „Wir haben dabei sowohl ältere Menschen als auch junge Familien im Blick“, sagt Hans-Willi Ivangs. Der Bauverein legt Wert darauf, dass Jung und Alt unter einem Dach wohnen. Wenn das Haus fertig gestellt ist, werden der Genossenschaft fast 600 Wohnungen in Dülken gehören. Den Spatenstich nimmt sie zum Anlass, mit den Bewohnern des ersten Bauabschnitts ein zünftiges Grillfest zu feiern.

Der Neubau ist Teil eines umfangreichen Programms, um den Wohnungsbestand der Genossenschaft insgesamt zu modernisieren. So hat der Bauverein im vergangenen Jahr rund 964.000 Euro für die Instandhaltung und Modernisierung ihrer Wohnungen aufgewendet. In den vergangenen zehn Jahren investierte er insgesamt 9,43 Millionen Euro in seinen Gebäudebestand. Das Programm soll auch in den kommenden Jahren fortgesetzt werden. Rund 680 Mitglieder gehören der vor 115 Jahren gegründeten Genossenschaft an.