Richtfest am Ostgraben

Bauverein Dülken baut 18 barrierefreie Wohnungen

Der Rohbau steht, der Dachstuhl ist gezimmert, jetzt beginnt der Innenausbau: Der Gemeinnützige Bauverein Dülken feierte das Richtfest für seinen Neubau auf dem Areal Ostgraben/Rennstraße in Dülken. Im Oktober sollen die Mieter in die 18 barrierefreien und öffentlich geförderten Wohnungen einziehen können.

Das Richtfest seines Neubaus am Ostgraben feierte
der Gemeinnützige Bauverein Dülken.

„Gesegnet sei das neue Haus“, sagte Zimmerermeister Klaus Scholz aus luftiger Höhe. Der Bauverein ist mit seinem Neubau zügig vorangekommen: Vor gerade einmal sechs Monaten war der Bau begonnen worden. Gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen Michael Aach und Heinz Plöckes sowie dem Aufsichtsratsvorsitzendem Ernst-Jochen Botschen dankte Vorstandsvorsitzender Hans-Willi Ivangs den bislang am Bau beteiligten Handwerkern sowie dem leitenden Architekten Thomas Lennartz von der Schmitz Ingenieurgesellschaft aus Dülken für die gute Arbeit: „Das ist fantastisch gelaufen. So eine saubere Baustelle habe ich selten gesehen.“ Das Unternehmen Mewissen aus Schwalmtal (Erdarbeiten), die Bauunternehmung Hoeren und die Zimmerei Scholz waren in der Rohbauphase am Werk.

5,25 Euro pro Quadratmeter

Der Neubau entsteht neben der vor zwei Jahren auf dem Gelände des früheren Aloysiushauses fertig gestellten Wohnanlage, die 26 Wohnungen umfasst. Bei dem aktuellen Projekt handelt es sich um den zweiten von insgesamt drei geplanten Bauabschnitten. Die Wohnungen sind zwischen 48 und 102 Quadratmeter groß, jede verfügt über eine Terrasse oder einen Balkon. Sie werden barrierefrei gestaltet, das gesamte Gebäude mit drei Geschossen wird über einen Aufzug und Laubengänge erschlossen. Die monatliche Kaltmiete wird 5,25 Euro pro Quadratmeter betragen. Da das mit Baukosten von ca. 2,6 Millionen Euro veranschlagte Projekt öffentlich gefördert wird, benötigen die Mieter einen Wohnberechtigungsschein. „Wir haben bereits jetzt eine sehr hohe Nachfrage“, berichtete Hans-Willi Ivangs. Noch sind die Wohnungen allerdings nicht vergeben; die Genossenschaft führt eine Interessentenliste (Tel. 02162-37820).

Ein Haus für Alt und Jung

Bei den künftigen Bewohnern hat der Gemeinnützige Bauverein eine Mischung aus Alt und Jung im Blick. „Wir legen Wert darauf, dass sowohl ältere Menschen als auch junge Familien hier wohnen können“, betonte Ivangs. Er dankte den Nachbarn für ihr Verständnis und ihre Geduld während der Rohbauphase.

Wenn das Haus fertig gestellt ist, werden der Genossenschaft fast 600 Wohnungen in Dülken gehören. Der Neubau ist Teil eines umfangreichen Programms, um den Wohnungsbestand der Genossenschaft insgesamt zu modernisieren. So investiert der Bauverein Jahr für Jahr fast eine Million Euro in die Instandhaltung und Modernisierung seiner Wohnungen. Das Programm soll fortgesetzt werden. Rund 680 Mitglieder gehören der vor 116 Jahren gegründeten Genossenschaft an.

Kontakt

Tel. 02162-37820, www.bauverein-duelken.de