Der Gemeinnützige Bauverein Dülken eG blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück und setzt gleichzeitig wichtige Impulse für die Zukunft des Wohnens in Dülken. Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung informierte der Vorstand über die positive wirtschaftliche Entwicklung der Genossenschaft sowie über das aktuell bedeutendste Bauprojekt: den Neubau eines Mehrfamilienhauses am Ostgraben.
Solide Zahlen schaffen Handlungsspielräume
Mit einem Bestand von 589 Wohnungen zum Jahresende 2025 und einer auf 45,7 Prozent gestiegenen Eigenkapitalquote steht der Bauverein weiterhin auf einem soliden finanziellen Fundament. Der Jahresüberschuss von rund 1,07 Millionen Euro ermöglicht es der Genossenschaft, auch künftig gezielt in die Modernisierung des Wohnungsbestandes und die Schaffung neuer Wohnungen zu investieren. „Der erwirtschaftete Überschuss ermöglicht es uns, in einem herausfordernden Umfeld auch weiterhin in Neubauvorhaben sowie die Instandhaltung und Modernisierung unserer Immobilien zu investieren“, betonte Vorstandsvorsitzender Bernd Ivangs. Die weiterhin sehr geringe Leerstandsquote von lediglich 0,7 Prozent verdeutlicht die hohe Nachfrage nach den Wohnungen des Bauvereins. Gleichzeitig bleibt die durchschnittliche Miete mit 6,38 Euro pro Quadratmeter auf einem für viele Haushalte bezahlbaren Niveau.
Acht neue Wohnungen am Ostgraben
Ein besonderer Schwerpunkt liegt derzeit auf dem Neubauprojekt am Ostgraben. Dort errichtet der Bauverein ein modernes Mehrfamilienhaus mit acht öffentlich geförderten Wohnungen. Die Investitionssumme beträgt rund 1,8 Millionen Euro. Die Fertigstellung des Gebäudes ist für den Sommer 2027 vorgesehen. „Wir freuen uns sehr, dass wir in einer Zeit, in der in Deutschland Wohnungsmangel herrscht und die Fertigstellung von neuem Wohnraum einen Tiefpunkt erreicht hat, dieses Neubauprojekt realisieren können“, erklärte Bernd Ivangs. Für den Bauverein ist das Projekt weit mehr als eine Investition in Immobilien: Es ist ein klares Bekenntnis zum genossenschaftlichen Auftrag, bezahlbaren Wohnraum für die Menschen in Dülken zu schaffen und langfristig zu sichern.
Nachhaltige Modernisierung des Wohnungsbestandes
Neben dem Neubau treibt die Genossenschaft auch die energetische Modernisierung ihrer Gebäude konsequent voran. Im vergangenen Jahr wurden in vier Wohnanlagen Wärmepumpen installiert. Mit der Umrüstung einer Anlage am Birkenweg wurde zudem die letzte Ölheizung aus dem Bestand entfernt. Darüber hinaus erhielten die Bewohner eines Mehrfamilienhauses neue, moderne Vorsatzbalkone, die den Wohnkomfort deutlich verbessern. Auch im Jahr 2026 stehen weitere Investitionen an: In fünf zusätzlichen Wohnkomplexen sollen fossile Heizsysteme durch moderne Wärmepumpen ersetzt werden.
Gemeinschaft und Verantwortung
Zum Jahresende 2025 zählte der Bauverein 690 Mitglieder. Für Vorstandsmitglied Michael Lambertz zeigt sich gerade in Zeiten eines angespannten Wohnungsmarktes die besondere Bedeutung genossenschaftlicher Wohnungsunternehmen: „Der Dülkener Bauverein steht für bezahlbare Mieten, Mitbestimmung, Gemeinschaft und soziale Verantwortung.“ Auch personell setzt die Genossenschaft auf Kontinuität. Die Aufsichtsratsvorsitzende Simone Gartz sowie Ronny Wochau wurden von den Mitgliedern einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Neu in den Aufsichtsrat gewählt wurde Viersens Bürgermeister Christoph Hopp, der die Nachfolge von Sabine Anemüller antritt. „Mit dem Neubau am Ostgraben, umfangreichen Modernisierungsmaßnahmen und einer wirtschaftlich stabilen Entwicklung bleibt der Gemeinnützige Bauverein Dülken eG seinem Auftrag treu: bezahlbaren und attraktiven Wohnraum für die Menschen in Dülken zu schaffen und zu erhalten,“ stellt Vorstandsmitglied Christoph Sartingen fest.

Zeigten sich zufrieden mit dem Jahresergebnis 2025 und dem Verlauf der Mitgliederversammlung: (v.l.n.r.) Christoph Sartingen (Vorstand), Michael Lambertz (Vorstand), Ronny Wochau (Aufsichtsrat), Simone Gartz (Aufsichtsratsvorsitzende), Christoph Hopp (Aufsichtsrat) und Bernd Ivangs (Vorstandsvorsitzender).